Gründe für die Reise ins Ausland und der „Caro-Struggle“

Klasse, nichts funktioniert… nicht mal meine eigene Webseite..Wartungsmodus..

Ertappt.

Schon wieder das negative Denken. Und Kopfschmerzen habe ich auch. Wie so oft.
Nicht umsonst meint meine Ärztin, die Reise sei sehr wichtig für mich und vor allem für meine Gesundheit. Nicht nur meine Ärztin meint das, auch andere Menschen „vom Fach“.

Wahrscheinlich war es wirklich meine Intuition, die mir damals schon sagte, ich solle diesen Auslandsaufenthalt antreten. Unterbewusst wusste ich vielleicht, dass ich diesen „brauche“. Nach der 10. Klasse kam schon der erste Gedanke daran. Informationsbroschüren wurden bestellt, aber ich entschied mich dagegen. Wahrscheinlich, weil die Zeit einfach noch nicht reif war.

Nach Fachoberschule kam die Ausbildung, in der ich mehr und mehr merkte, dass mir etwas fehlt, dass ich einfach nicht wirklich glücklich bin. Aber wieso ? Bis jetzt ist es ein Rätsel. Oberflächlich betrachtet habe ich alles. Ein Dach über dem Kopf, Nahrung, liebe Freunde, Familie und tolle Kollegen. Wirkliche Geldsorgen habe ich auch nicht.

Innen und Außen

Ihr kennt es selbst. Äußerlich ein Lächeln und Innerlich ein großes ? . Und das ist das Problem. Ich wurde gefragt wann ich wirklich glücklich bin. Und nunja- da fielen mir nicht wirklich viele Momente ein. Als erstes diese, von Erlebnissen mit Freunden, danach z.B. das Gefühl nach dem Training oder Yoga. Auch manche Familienmomente. Aber bin/ war ich da wirklich glücklich? Gleich danach schoss mir blitzartig sämtlicher „Struggle“ in den Kopf. Meine Kollegin nennt es freundlich den „Caro-Struggle“ wenn mal wieder irgendwas schief läuft. Ich kann es nicht genau benennen, aber mit irgendeinem Mist beschäftige ich mich gedanklich immer. Mit der Vergangenheit, Gegenwart oder der Zukunft. Klar, das macht irgendwo jeder. Aber führt es auch bei jedem zu chronischen Kopfschmerzen und anderen Leiden? Ich hoffe nicht! Wer jetzt meint: „einfach mal abschalten“ oder „erstmal einen rauchen“ – funktioniert nicht, hab ich probiert. ;D Und einfach ist eben nicht immer einfach. Meine Freunde, Familie, selbst fremde Menschen sind mir viel mehr Wert, als ich mich selbst. Jemand fragte mich mal: „Ist das nicht eigentlich ungerecht?“ – wahrscheinlich schon.

Lange Rede…

Ich soll auf der Reise versuchen loszulassen und mein Glück zu finden, sagte meine liebe Ärztin. Ich muss lernen mich selbst anzunehmen. Sämtliche Bücher, die ich las, haben mich darin bestärkt und mir Mut gegeben. Daher werde ich „einfach“ versuchen offen zu sein für all das, was auf mich zukommt. Zu verzeihen und auf mich zu achten. Und loszulassen… wovon?… das wird sich zeigen.

Doch erst einmal bin ich dankbar und grüße in diesem Zuge meine lieben Freunde, meine Familie, meine (momentan Noch-) Kollegen und alle anderen lieben Menschen um mich herum.

 

Ein Kommentar bei „Gründe für die Reise ins Ausland und der „Caro-Struggle““

  1. Ganz toll geschrieben meine Struggle Caro????hab es nun endlich mal geschafft vorab scho mal zu schauen ?Werde es nun öfter machen ?

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