Inselerlebnisse Teil 3/3 – Koh Samui – Thailand

Intro:

Wir sind mittlerweile in Indonesien und ja, ich hänge hinterher. Aber hier nun ein kleiner Bericht von den vorerst letzten Erlebnissen auf Thailands Inseln.

Inselerlebnisse Teil 3/3

Wir kamen auf Koh Samui an und fuhren wie immer erst einmal zum Hostel, checkten ein und begrüßten das zuckersüße Hostel- Katzenbaby. Der Hostelbetreuer „Chang“ gab sich äußerst viel Mühe und bedanke sich bei jedem Bisschen. Wir wuschen unsere Wäsche und befestigten sie mit zu wenigen Klammern an Leinen auf dem Dach (Improvisation ist alles). Danach erkundeten wir die Gegend und fanden schnell heraus, dass wir wohl nicht an den schönsten Ort gelangt waren. Man musste sehr weit laufen, eh man mal zum Strand gelangen konnte. Resort an Resort. Gefühlt waren wir am „Ballermann“ angekommen, nur außerhalb der Saison. Alles war auf „Saufkultur“ aus, jedoch kostete ein Bier ca. 3€.

Blick über Roberts Schulter

Wir lernten im Hostel wieder nette Leute kennen (auch viele aus Deutschland) und verbrachten mit ihnen die Abende. Tagsüber mieteten wir uns wieder einen Roller und fuhren zu einem der Wasserfälle auf Koh Samui. Es war, wie meistens, sehr warm und der Schweiß lief in Strömen. Alles unwichtig, wenn man durch den Jungel stapft und neben dem Wasserfall klettert, um die Becken in weiter Höhe zu erreichen und dort zu baden. Schon nach ein paar Höhenmetern hat man seine Ruhe vor den herkömmlichen Touristen.

Wir fuhren zum nächsten Ziel, warteten den Regenguss ab und aßen etwas Schnelles und Ungesundes aus dem „7/11″(Supermarkt, der rund um die Uhr geöffnet hat). Schließlich kamen wir bei einem Tempel an, welcher an sich wenig spektakulär ist, aber den „Mumifizierten Mönch“ (mehr dazu z.B. hier) ausstellt. Das war äußerst mysteriös und interessant zu sehen. Und ich dachte daran, dass ich meinen Vorhaben mehr zu meditieren, noch nicht nachkommen konnte.

Viel mehr Aktivitäten hatten wir auf dieser Insel nicht mehr, da sich die Regenzeit bemerkbar machte.

Irgendwie wurden wir nicht richtig warm mit der kleinen Insel. Für normale Touristen und kleine Partymäuse mag sie perfekt sein. Aber nicht für uns – verwöhnt von der Freiheit und dem Platz des letzten Hostels und der schönen Umgebung auf Koh Phangan…

Wir aßen mit Robert unser „letztes Abendmahl“ und machten uns am nächsten Tag weg von den Inseln, auf in den Norden Thailands. Robert verblieb noch ein paar Tage auf der Insel und fuhr dann nach Neuseeland für sein Work and Travel.

Schon niedlich, diese Thailänder… sie werten sogar langweilige Nummernschilder auf

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