Inselerlebnisse Teil 1/3 – Koh Tao – Thailand

Intro/ Situationsbeschreibung:

30.09.17 …Wir sitzen gerade im Kleinbus nach Pai ( kleine Hippie-Stadt im Norden Thailands) und es ist einfach zu gefährlich per Hand zu schreiben. Lesen könnte das Gekrakel auch niemand, denn die Straßen hier sind eher unbefestigt. Eigentlich wollte ich mein Reisetagebuch vervollständigen, aber nun habe ich auch endlich mal wieder Zeit und Muse, für den Blog zu tippen. Nebenbei esse ich (was sonst), versuche mit dem wenigen Platz und mein Hintern mit dem ewigen sitzen klarzukommen (auch nicht neu für mich :p) . In der Zwischenzeit ist viel passiert, aber ich gebe nun ein wenig Einblick in unsere Inselerlebnisse…

Auf, auf, ans Meer!

Diese begannen natürlich erst einmal mit der Reise in den Süden Thailands. Von Bangkok ging es 20:30 Uhr zunächst mit dem Transfer, dann mit dem recht komfortablen Nachtbus nach Chumphon. Es gab eine „Mahlzeit“ inklusive: eine viel zu süße (wie alles) Sojamilch und einen Donut mit Puddingfüllung. Zum Glück hatte ich noch anderes dabei, da ich mich kenne und schnell „hangry“ werde… Von dort fuhren wir dann wieder mit einem Transfer und noch einem Transfer zur Fährstation. Auf dem Weg dahin starb ich schon vor Freude tausend Tode, als ich in weiter Ferne bei Sonnenaufgang das Meer blitzen sah. Es fühlte sich an wie „endlich zu Hause“.

Auf der Fähre war es eng, dennoch mussten wir Schlaf nachholen. Auf diesem Weg nach Koh Tao begleiteten uns übrigens wieder Deutsche. Ein junges Pärchen, welches ein paar Wochen Thailandurlaub macht. Hierbei sei erfreulich zu erwähnen, wie gut Deutsche im Ausland zusammenhalten. (Klappt auch gut mit gemischten Nationen.) Zum Beispiel schauten wir im Nachtbus bei jedem Stopp, dass auch keine Bande heimlich die Koffer klaut. Wir hörten, das sei beliebt bei Nachtbusreisen. Deshalb wollte und konnte ich auch nicht wirklich schlafen.

Zusätzlich mussten wir auf unsere Tattoos achten. Beim Kraxetragen war es nicht sehr angenehm. Jedoch hatten wir uns in Bangkok noch Frischhaltefolie gekauft, also konnten wir es eincremen und abdecken.

Übermüdet kamen wir auf Koh Tao an und machten uns per Taxi auf den Weg zum Hostel. Der Preis für die Fahrt war eigentlich wieder zu hoch. Für deutsche Verhältnisse jedoch billig. Wir checkten ein und mussten aufgrunde der Wärme (für den Rest der Gruppe eher Hitze) erst einmal duschen. Das Hostel war okay soweit. Leider gab es dieses Mal nur begrenzt coffee for free / heißes Wasser und kein normales Wasser. Aber dafür konnte man einen Pool nutzen (was wir nicht taten) und es gab eine chillige Dachterrasse. Auf dieser schaffte ich es in den 3 Tagen auf Koh Tao sogar EINmal etwas Yoga zu machen. Das letzte mal (zu Hause) lag eine gefühlte Ewigkeit zurück, also war ich sehr dankbar dafür.

Ein Foto entsteht..Jeder hat etwas zu sagen
everywhere 🙂

Am Ankunftstag machten wir nicht mehr allzu viel; ruhten uns aus, liefen am Strand entlang, chillten, schaukelten, schauten uns die Umgebung an und genossen den Sonnenuntergang. Nach den Strapazen des Ortswechsels und dem lauten und dreckigen Bangkok war es eine reine Freude! Danach Abendessen, duschen, schlafen!

Endlich entspannen!

Am nächsten Tag liehen wir uns für die recht kleine Insel Roller aus – mit Versicherung (das einzige mal in Thailand). Robert einen, Nancy einen und ich teilte meinen mit Matze. Rollerfahren wollte ich schon immer, daher freute ich mich riesig. Es lief auch nicht schlecht – bis wir uns über unbefestigte Straßen kämpften…da zog ich mir eine schöne Schürfwunde zu. Wir schätzten die Wege auf der Insel zuvor weniger steil und unbefestigt ein … Ab dem Zeitpunkt fuhr Matze. Ich war mir zu unsicher. Wir besuchten wunderschöne Viewpoints (dt.Aussichtspunkte) und aßen bei einem total chilligen, liebevollen Rastafari-Restaurant(chen) zu Mittag/ Nachmittag. Es war soooo unglaublich lecker und triefte mal nicht vor Fett und Öl.

Rastafari-Hütte tief in den Bergen
Delicious (natürlich eingefärbt) und zur Abwechslung mal ein bisschen „gesund“ ;D
Viewpoint

Danach besuchten wir kleine Strände/ Buchten, welche sich für mich als optimales Kletterrevier herausstellten. Dort bekamen wir zu spüren, dass Koh Tao DAS Tauchparadies ist. Leider konnten wir aufgrund der frischen Tattoos nur bis Brusthöhe ins Wasser gehen und nicht wirklich schwimmen. Nancy ergang es da besser. Aber selbst so nah am Strand konnte man die exotischen Fische bestaunen. Für Matze und mich war es ein Kletterparadies.

Schutztattoos schützen

Die Kletteraffen

Zurück im Hostel lernten wir James, einen verrückten Amerikaner kennen. Er blieb mit Nancy auf Koh Tao. Sie entschied sich für das einzig richtige für sie und machten einen Tauchschein. Denn so günstig wie auf dieser Insel kann man das an keinem Ort der Welt.

Zudem lernten wir Johannes aus Augsburg kennen und zum Glück buchen wir vorerst meist nur zwei Nächte in einem Hostel, denn am nächsten Tag reisten wir drei (Matze, Robert und ich) mit ihm nach Koh Phangan und hatten dort eine unglaubliche schöne Zeit! Davon demnächst mehr  …

Mir wird letztendlich einmal mehr klar: Das Leben besteht  aus einer Reihe von glücklichen Zufällen. Es lohnt sich nicht weit zu planen, denn vorhersehen kann man die Geschehnisse selbst nicht. Ich kann euch mitgeben jeden Moment zu genießen, sich nicht auf etwas zu versteifen und auf die Intuition zu hören führt zu neuen Bekanntschaften und schönen Erlebnissen … Auch im Alltag!

 

Ich weiß, meine Bilder sind bisschen shitti … Die richtig guten Bilder gibt es bei Nancy zu sehen! Klickt hier.

Hinterlasst mir gerne eure Kommentare, ich freue mich über jeden einzelnen. 🙂 Bis bald, eure Caro

2 Kommentare bei „Inselerlebnisse Teil 1/3 – Koh Tao – Thailand“

  1. Du Drops 😁 Danke fürs Verlinken. Hast du sehr schön geschrieben mit vielen süßen Bildern. Ich vermisse euch und freue mich auf Freitag 💗

  2. Liebe Caro,
    vielen lieben Dank für die tollen Eindrücke, die wir miterleben dürfen. Wir wünschen euch eine ganz wunderbare Zeit und drücken euch die Daumen, dass alles so entspannt weitergeht.
    Ein bisschen neidisch sind wir natürlich auch, und darum hoffen wir auf eine Fortsetzung deines Blogs. Alles Liebe für euch von Jens und Marion

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