Inselerlebnisse Teil 2/3 – Koh Phangan – Thailand

Intro:

Ich sitze gerade wieder im Kleinbus und lasse mich auf der serpentinenreichen Straße durchrütteln. Dieses mal aber vom schönen Pai nach Chiang Mai. Warum ? Folgt noch…

Inselerlebnisse Teil 2/3

Matze, Robert, Johannes und ich setzten nun also mit der Fähre von Koh Tao nach Koh Phangan über. Denn wir hörten von den legendären Partys, für die diese Insel bekannt ist. Diese wären zum Beispiel die Full-Moon und die Half-Moon Partys. Es gibt aber auch Black-Moon Partys. (Mal sehen, welche Moon Party noch so aus dem Boden spriest.) Letztere sollte am Mittwoch, dem 20.09.17 stattfinden und wir wollten dabei sein, da wir eh nicht tauchen konnten. Wir kamen per Taxi bei einem leeren, staubigen Hostel an. Es war sehr amüsant, da der Name passend „Lazy House“ lautete und es recht preiswert sein sollte. War das Hostel außer Betrieb oder wir haben einen Fake gebucht? Wir fragten einen Local, der mit seinem Hund spazierte und gerade vorbei kam. Letztendlich checkten wir im „Mutterhostel“ ein. Dort waren wir auch fast die einzigen. Abgesehen von den vielen Mitarbeitern. Wir ließen uns von dem netten, lustigen und etwas verrückten Chef erklären, dass das Hostel in der Saison und zu den Partys pralle voll wäre, sodass eine Zweitstelle nötig sei. Da lagen wir wieder im Vorteil mit unserer Reisezeit zur Regenzeit – außerhalb der Saison. Also besichtigten wir kurz das Hostel. Wir hatten das Gelände und den Pool samt Poolbar quasi für uns. Lediglich ein Israeli und eine Deutsche waren noch mit im Hostel, welche wir nach einem Nachmittagsschläfchen kennenlernten.

Fährstation
Private Pool

Zusammen mit einem Neuseeländer fuhren wir am Abend alle zur Party. Der Eintritt war happig… umgerechnet 15€. Die Hin- und Rückfahrt kam 5€. Dafür war die Stimmung unglaublich gut, genau wie die Musik (Psaytrance/ Goa). Die Location (direkt am Strand) und die Dekoration war der Hammer! Ich freue mich ja schon in Dresden immer über die liebevolle String-Art und die Paintings im Sektor, aber das war abgefahren! Dazu Feuershows und tanzen im Meer… (Leute, ich hab an euch gedacht, ihr habt mir gefehlt. Das wäre die Kirsche auf dem Sahnehäubchen gewesen.) Folglich verlief der nächste Tag eher ruhig, dennoch köstlich und mit guten Gesprächen in diversen Sprachen.

Mehr Party-Vorbereitung brauch es hier nicht
Stringart

Into the Jungle

Am dritten Tag packte uns wieder die Abenteuerlust. Johannes, Matze und ich wollten auf einem Wanderweg durch den Jungel zu einem abgelegenen Strand. Wir deckten uns auf dem Markt noch mit etwas Obst ein und machten und auf. Ein Weg war das nicht, aber Trekking vom Feinsten. Wir schlugen und durch den dicht bewachsenen Pfad entlang, kletterten, kämpften gegen Moskitos und schwitzten Bäche. Dabei sahen (und hörten) wir diverse exotische Tiere und Pflanzen. Ein Wunder, dass wir irgendwann bei einem wunderschönen Viewpoint herauskamen und mit der Aussicht belohnt wurden. Denn dort gelangte wohl schon Jahre keiner mehr hin. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, aber wir entschieden uns dagegen noch weiter bis zum Strand auf die andere Seite zu gehen und kehrten um. (Hauptsächlich aus Geldspargründen.) Wir hatten viel Spaß, quatschten und sangen Lieder. Von Volksliedern über Schlager bis zu diversen Hits war alles dabei – meine Oma wäre erfreut gewesen.

Den Weg finden …

 

on the road again

Am vierten Tag auf Koh Phangan mieteten wir uns wieder Roller, um die Insel ein wenig zu erkunden, welche etwas größer als die letzte ist. Wir hielten erst einmal bei einem Markt an, um zu frühstücken. Unter anderem löffelte ich wieder eine schmackhafte Papaya aus. Die Früchte hier sind teilweise zum Niederknien. Dann fuhren wir zu einem Wasserfall. Vorbei an den Touristen kletterten wir wieder etwas höher durch den Jungel und badeten dort. Ein unglaublich tolles Erlebnis! Für Matze auch kurzzeitig etwas schmerzhaft, da er von Fleisch-Ameisen gebissen wurde.

Wir fuhren weiter, aßen Mittag/ Nachmittag und kamen an einem Strand, wie er im Bilderbuch steht, an. Dort verdauten wir zunächst.

Ich spazierte zu einer kleinen (Halb-) Insel, welche durch eine dünne Landzunge mit dem Festland verbunden ist. Bei Flut verschwindet diese und die Insel separiert sich. Dort befinden sich sogar kleine Bungalows für Abenteuerlustige. Mitten im Busch entdeckte ich ein kleines Geisterhäußchen. Diese niedlich gestalteten Mini-Häuschen stehen in Thailand vor jedem Bauwerk zum Schutz vor bösen Geistern. Teilweise sind sie schöner als die Häuser selbst.

Geisterhäuschen

verrückte Entdeckungen auf thailändischen Märkten

Auf unserem Rückweg zum Hostel kamen wir noch bei einem Markt im Norden der Insel vorbei. Das war für mich bis jetzt der schönste Straßenmarkt in Thailand, da auch viele einheimische da waren. Es gab diverse schöne Sachen und kulinarische Spezialitäten. Ich entdeckte etwas für mich total verrücktes und neues: eine gut gelaunte Asiatin bereitete auf einer Kühlplatte Eis / frozen Joghurt zu. Sie benutzte nach Wahl einen Milch- oder Joghurtmix mit gewünschten Zutaten ( in meinem Fall Oreo Kekse) und zerklopfte und vermengte alles mit ihren Spachteln.Sie schmierte es immer wieder auf der Platte breit, ließ es so erkalten und vermengte es wieder. (Klingt eklig – war es nicht) Bis sie zum Schluss Röllchen daraus schaben konnte und in einen Becher gab. Topping und Soße drauf – fertig war das (Geschmacks-) Erlebnis. Zwar verlor es bei den Temperaturen schon nach kurzer Zeit die Form, aber schmeckte umso besser. Der Abend war gesellig. Wir tranken thailändischen Wodka und SiamSato. Unsere Alternative für Bier, da dieses hier ziemlich teuer ist. Es schmeckt scheußlich, nach Wein, Bier und Sangria zugleich, aber „man gewöhnt sich an alles“…

Markt in Thong Sala
Eis / Frozen Joghurt mal anders

Am letzten Tag liefen Matze und ich noch zu einem Tempel, welcher sich leider nur als ein besonders schönes Hotel herausstellte. Der Regen begleitete uns. Dennoch erkundeten wir verlassene Strandabschnitte, stellten wieder fest wie vermüllt Thailand größtenteils ist und schauten zu wie eine dicke Regenfront auf die Insel zukam. Begleitet wurden wir von Buddy, einem herumlaufenden Hund am Strand. Bei mir heißen sie alle Buddy, weil sie so friedlich sind, ganz unauffällig ihr Ding machen und akzeptiert werden. Sie gehören meist jemandem, sind aber frei. Das kann man hier auch bei anderen Tieren beobachten zB. Katzen, oder Hühnern. Nichts mit Käfighaltung … Das ist schön und ergibt ein friedliches Bild.

Beachart

Waiting for the rain

An dem Abend verabschiedeten wir uns von Johannes, welcher zurück zum studieren ging und wir machten uns am nächsten Tag auf zur nächsten Insel. Fortsetzung Folgt …

PS: Ich bitte um Verständnis, dass ich hier keine „mediengestalterwürdige“ Seite habe.. meine technischen Mittel sind äußerst begränzt und das WLAN ist auch selten gut. Beste Grüße, eure Caro

Ein Kommentar bei „Inselerlebnisse Teil 2/3 – Koh Phangan – Thailand“

  1. Hallo. Schön das es euch so gut geht. Viele schöne Erlebnisse weiterhin

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