Sollte ich wirklich…? Über Erwartungen / Yoga – Ausbildung – Indien

Sollte ich wirklich…

Dieser Satz könnte jeden möglichen Ausgang haben.

Themenbezogen zum Beispiel: ”…nach Indien reisen?” , oder “…noch eine Ausbildung machen… zur Yogalehrerin?”.

Die Antwort darauf weiß ich: Ja, definitiv! 

Mir ging aber etwas anderes durch den Kopf. Ich machte mir Gedanken, was mich erwartet. Dann kam die innere Stimme: ”Sollte ich wirklich Erwartungen haben?”.

Denn eines habe ich in der Zwischenzeit gelernt: Erwartungen sind selten von Vorteil und das Beste passiert einem immer unerwartet!

Nur weil man sich weniger den Kopf zerreißt heißt es ja nicht, dass man sich nicht auf etwas freuen kann. Ich bin unheimlich gespannt. Denn ich habe das Gefühl, dass der Yoga-Lehrer-Kurs zwar verdammt hart, aber vor allem prägend wird und mir in dem einen oder anderen Sinne noch einmal mehr die Augen öffnet. Ich bin gespannt und ich wäre nicht ich, wenn ich mich nicht schon irgendwie informiert hätte, mir Erfahrungsberichte angesehen hätte und mir doch schon wieder gefühlt viel zu viele Gedanken gemacht hätte. Aber dieses mal will ich es in Grenzen halten und freue mich einfach auf eine hoffentlich gute Zeit, auch bezüglich der Weiterreise danach durch Indien.

Meine liebe Annemarie wird aus Dresden anreisen und wir werden zusammen Indien unsicher machen. (Anstatt uns verunsichern zu lassen.) Ein paar Tage danach kommt Max dazu, ihr ehemaliger Mitbewohner.
Ich weiß nicht wie gefährlich es wird, aber passe natürlich auf, wie immer!
Die Zeiten haben sich geändert – Indien als Backpacker zu bereisen ist schon lange keine Neuheit mehr.

Um gleich ein paar Fragen von euch zu beantworten:

Wie ich darauf gekommen bin diese Lizenz zu machen:

Nunja, Intuition.
Dass Yoga schon lange ein Bestandteil meines Lebens, sieht man am Beitragsbild, aufgenommen vor 2 Jahren. Insgesamt mache ich schon seit ca. 4 oder 5 Jahren Yoga.
Meine Yogamatte von zu Hause musste unbedingt mit auf die Reise, da führte kein Weg daran vorbei. Ich wollte doch an allen Orten die ich bereise Yoga und Sport machen (klappt nur so halb). Außerdem überlegten wir an einem Yoga- oder Meditations-Kurs in Thailand teilzunehmen. Das klappte leider nicht.
(Als Unterlage zum schlafen dient die Matte auch prima.)
Jedenfalls machte ich daher immer mal wieder etwas body-work, auch mit den Mädels, welche dann meinten: „Mensch Caro, warum machst du denn in Zukunft nicht wirklich etwas in die Richtung Sport, Yoga und Gesundheit?!“. Das habe ich lange im Kopf gehabt, nun weiß ich, in welcher Richtung meine Zukunft liegt. Die Yoga Lizenz ist der erste Schritt.

Welche Ziele ich dabei habe:

Ich möchte meinen Körper und Geist stärken, in Balance bringen, noch weiter über meine Grenzen hinaus gehen und natürlich lernen, wie man diese Praxis unterrichtet und Menschen dadurch helfen kann.

Was heißt YOGA momentan für mich:

Zur Ruhe kommen, obwohl man sich doch bewegt.
Achtsam sein, den Atem beobachten, fließen lassen und benutzen, um zu entspannen.
Flexibilität, Stärke, neue Ziele setzen und erreichen.

Ich bin gespannt…

wie ein Flitzebogen. :p

Nein, ich bin gespannt wie Indien so ist, wie sich mein Körper und mein Geist durch 3 Wochen jeden Tag Yoga verändern, ob sich etwas verändert, ob ich noch genug Konzentration für all das Lernen haben werde und wie das Reisen danach wird. Ob ich wieder nach Australien zurückgehe, oder doch woanders, oder gar nach Hause ? Wer weiß. Ich halte euch auf dem Laufenden!

Demnächst kommt noch ein Beitrag zu den letzten Wochen hier in Australien. Bis dahin sende ich euch viel Wärme ins kalte deutsche Land. Vergesst den Apfel am Tag nicht !

Hinterlasst wie immer gerne Kommentare.
Bis Bald, eure Caro

3 Kommentare bei „Sollte ich wirklich…? Über Erwartungen / Yoga – Ausbildung – Indien“

  1. Viel erfolg. Und nette menschen um dich…

  2. Hallo Caro, ich bin beeindruckt von deinen Unternehmungen und lese begeistert deine Berichte. Ich wünsch dir weiterhin alles Gute und das du das findest was du suchst. Sabine

    1. Oh, Hallo das freut mich sehr 🙂 Ich sende Dir ganz viele Grüße und bemühe mich, dass es spannend bleibt.

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